Bei Autounfall getöteter Mann heilfroh, dass er nicht mit Regionalzug nach Würzburg gereist ist

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Foto: Matt Baume (Flickr)

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Hamburg –  Der 24-jährige Karl P. hat allen Grund zur Freude: Er ist einem furchtbaren Schicksal entgangen. Eigentlich wollte er seine Familie in Süddeutschland besuchen, das Bahnticket hatte er schon gekauft. Was er nicht ahnte: Die letzte Etappe seiner Reiseverbindung war genau der Regionalzug, in dem ein Amokläufer am Montagabend vier Reisende mit einer Axt schwer verletzte. Doch es kam alles ganz anders:

Auf dem Weg zum Hamburger Hauptbahnhof wurde das Taxi, in dem der junge Mann sass, von einem LKW erfasst, Karl P. war sofort tot.

Nun kann er sein Glück kaum fassen: „Vier Verletzte in Würzburg! Schauen Sie, wie betroffen man in Politik und sozialen Medien ist. Alle sind schockiert und traurig. Ich bin froh, dafür nicht der Grund zu sein!“, verkündet er erleichtert. „Ich bin lieber einer von 10 Verkehrstoten an diesem Montag. Das ist auch nicht so richtig toll, aber wenigstens hab ich nicht ganz Deutschland den Tag versaut.“