Betrug aufgedeckt: „Neues Jahr“ ist gar nicht wirklich neu

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Feuerwerk_Lesekreis_gemeinfreiPinneberg –  Wissenschaftler vom Institut für Verbraucherschutz der Universität Pinneberg haben einen besonders dreisten Fall von Etikettenschwindel aufgedeckt: Das „Frohe neue Jahr“, das wir uns alle wünschen, wird keineswegs so neu, wie die Werbung verspricht: „Wir können zwar nicht wirklich in die Zukunft sehen“, erklärt einer der Forscher, „aber die Extrapolation der Kennzahlen des vergangenen Jahres deutet stark darauf hin, dass 2017 kaum neue Features bietet.“

Zwölf Monate, zwischen 300 und 400 Tagen, davon nur knapp über 50 Wochenenden. Schon die Grundstruktur von 2017 lässt erahnen, dass „neu“ auch in diesem Fall nichts weiter als ein Marketing-Schlagwort ist. Politisch setzt das 2016er Jahr genau wie das vorherige Modell auf eine mütterliche Merkel, einen polternden Seehofer, das bewährte Dauerthema „Flüchtlingskrise“ und natürlich auf peinliche Ausrutscher der AfD. Ausserdem stellen die Wissenschaftler fest: „Sigmar Gabriel spielt keine große Rolle, also alles wie gehabt.“. Nicht nur in der Politik, auch bei anderen Themen bietet 2016 alte Zutaten in neuem Gewand: Ungenutzte Fitness-Abos, langweilige Tatorte und der FC Bayern wird wieder Meister.

„Man kann hier wirklich nicht von einem neuen Jahr sprechen, es ist höchstens ein Facelift!“, lautet das kritische Fazit der  Pinneberger Forscher. Sie empfehlen besonders Privatanwendern, das Jahr 2017 möglichst zu überspringen und lieber in 12 Monaten auf das Jahr 2018 zu updaten, das dann hoffentlich mit wirklich neuen Features ausgestattet sein wird.