Betrug aufgedeckt: „Neues Jahr“ ist gar nicht wirklich neu

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Feuerwerk_Lesekreis_gemeinfreiPinneberg –  Wissenschaftler vom Institut für Verbraucherschutz der Universität Pinneberg haben einen besonders dreisten Fall von Etikettenschwindel aufgedeckt: Das „Frohe neue Jahr“, das wir uns alle wünschen, ist keineswegs so neu, wie die Werbung verspricht: „Wir können zwar nicht wirklich in die Zukunft sehen“, erklärt einer der Forscher, „aber die Extrapolation der Kennzahlen des vergangenen Jahres deutet stark darauf hin, dass 2018 kaum neue Features bietet.“

Zwölf Monate, zwischen 300 und 400 Tagen, davon nur knapp über 50 Wochenenden. Schon die Grundstruktur von 2018 lässt erahnen, dass „neu“ auch in diesem Fall nichts weiter als ein Marketing-Schlagwort ist. Politisch setzt das 2017er Jahr genau wie das vorherige Modell auf eine mütterliche Merkel, polternde Halbirre mit CSU-Parteibuch und natürlich auf peinliche Ausrutscher der AfD. Ausserdem stellen die Wissenschaftler fest: „Martin Schulz spielt keine Rolle, also bleibt wirklich alles wie 2017.“. Nicht nur in der Politik, auch bei anderen Themen bietet 2018 alte Zutaten in neuem Gewand: Ungenutzte Fitness-Abos, langweilige Tatorte und der FC Bayern wird wieder Meister.

„Man kann hier wirklich nicht von einem neuen Jahr sprechen, es ist höchstens ein Facelift!“, lautet das kritische Fazit der  Pinneberger Forscher. Sie empfehlen besonders Privatanwendern, das Jahr 2018 möglichst zu überspringen und lieber in 12 Monaten auf das Jahr 2019 zu updaten, das dann hoffentlich mit wirklich neuen Features ausgestattet sein wird.