Endlich: AfD will alle Rechtsradikalen aus der Partei ausschliessen

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Foto: Olaf Kosinsky/Skillshare.eu

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Berlin –  Nach der Aufregung um die politisch nicht ganz korrekten Äußerungen des AfD-Politikers Björn Höcke hat sich der Parteivorstand entschlossen, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, um das Image der „Alternative für Deutschland“ zu retten. „Höckes Rede war eine Katastrophe für die AfD“, soll Frauke Petry auf einer internen Vorstandssitzung geschimpft haben. „Vor kurzem waren wir noch die netten besorgten Nachbarn, wir waren überall beliebt, jeder mochte uns. Aber seit Höckes törichtem Geschwätz ist das vorbei, auf einmal gilt man schon als Nazi, nur weil man Hitler mag“. Um dieses PR-Desaster zu stoppen, will die Partei reinen Tisch machen: Sämtliche rechtsradikalen Mitglieder sollen die AfD mit sofortiger Wirkung verlassen.

„Für mich und meine Vorstandskollegen ist das natürlich nicht einfach. Wo wir dann hingehen, wissen wir noch nicht“, so Frauke Petry. Wer überhaupt noch in der Partei bleiben darf, kann sie ganz klar benennen: „Also da ist zum Beispiel der… ach nee, der nicht. Aber der… nee, der ist ja auch… Ähm.. auf jeden Fall sehr viele, zumindest ein paar. Denke ich.“ Aber zunächst seien noch rechtliche Dinge zu klären, da die übriggebliebene AfD mindestens zehn Mitglieder brauche, um überhaupt noch als Partei zu gelten.