GSG9 soll Selbstmorde von Terrorverdächtigen mit finalem Rettungsschuss verhindern

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Foto: Bundespolizei

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Berlin –  Nach den Pannen bei der Verfolgung und Inhaftierung des Terrorverdächtigen Al-Bakr stellte Bundesinnenminister de Maizière heute eine Maßnahme vor, die Behörden helfen soll, mit Terrorverdächtigen angemessen umzugehen. Wichtigstes Anliegen des Ministers ist die Prävention von Selbstmorden. „Der Staat hat eine Fürsorgepflicht gegenüber seinen Gefangenen, Selbstmorde müssen wir mit allen Mitteln verhindern!“, so de Maizière auf einer Pressekonferenz. Deshalb werde jedem inhaftierten Terrorverdächtigten ab sofort ein Beamter der GSG9 zugeteilt. „Diese Elitepolizisten sind psychologisch geschult und bewahren auch in Extremsituationen die Nerven. Falls der Verdächtige Gefahr läuft, Opfer eines Selbstmords zu werden, darf dies ab sofort durch einen tödlichen Schuss verhindert werden.“ Der sogenannte „finale Rettungsschuss“ sei zwar ursprünglich zur Rettung von Geiseln gedacht, man müsse aber im Sinne der Menschlichkeit jedes verfügbare Mittel einsetzen, um Terroristen vor sich selber zu schützen. „Wir sind sehr zuversichtlich, die Selbstmordrate in Gefängnissen durch den finalen Rettungsschuss erheblich zu senken.“