Massen-Déja-Vu bei Parteitreffen? Hunderte FDP-Anhänger in ärztlicher Behandlung

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Foto: Usien CC BY-SA 3.0

Stuttgart –  Orientierungslos umherirrende Teilnehmer, verwirrte Blicke, dazwischen Sanitäter und Notärzte, die herausfinden wollen, wie sie helfen können.: Das Dreikönigstreffen der FDP in Stuttgart gleicht einem Lazarett.

Was ist passiert? Während der Rede des Parteivorsitzenden Christian Lindner wurde einigen Zuhörern unwohl. „Als er sagte, 2017 würde das entscheidende Jahr für die FDP, da fing es an“, berichtet uns eine Teilnehmerin. „Mir kam das plötzlich so seltsam bekannt vor.“. Und sie war nicht die einzige: Während Lindner davon sprach, dass der Liberalismus wichtiger sei denn je und dass sich die Partei jetzt erneuern werde, bekamen immer mehr Menschen im Publikum das unerklärliche Gefühl, das alles schon erlebt zu haben. „Ich fühlte mich ganz komisch“, erzählt ein FDP-Mitglied, während er sich von einem Arzt den Blutdruck messen lässt. „Mitte. Mut. Leistung. Ich dachte, ich spinne! Das ist die Rede des Parteivorsitzenden in einem Wahljahr, trotzdem meldet mir mein Gehirn, dass ich das alles schon kenne. Total verrückt!“

Psychologen nennen dieses Phänomen „Déja-Vu“. Es ist völlig unklar, wordurch es ausgelöst wird. Ein massenhaftes Auftreten wie hier beim Dreikönigstreffen der FDP in Stuttgart ist sehr selten.