Nach Schriftart-Panne: Das ist das neue Logo des Spezialeinsatzkommando Sachsen

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Foto: Rheinmetall

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Dresden –  Eine an Nazi-Symbolik erinnernde Schriftart, Flügel wie beim „Reichsadler“ sowie ein nicht mehr gebräuchliches sächsisches Wappen. Diese Stickerei auf den Sitzen des neuen gepanzerte Polizeifahrzeugs „Survivor“ schlug hohe Wellen. Nun hat das sächsische Innenministerium auf die Empörung reagiert und per Erlaß ein neues Logo bestimmt: „Der Name ‚Spezialeinsatzkommando Sachsen‘ ist sowieso zu lang, die meisten Angehörigen unserer Eliteeinheit kommen mit so vielen Buchstaben hintereinander gar nicht klar„, erklärt ein Sprecher des Ministeriums. „Deshalb verwenden wir jetzt eine simple Abkürzung, die sich jeder merken kann: Wir nehmen einfach die Anfangsbuchstaben.“.

SS_Hausflagge

Kritik an dem neuen Logo wird von der Polizeiführung scharf zurückgewiesen: „Man muss auch mal die Kirche im Dorf lassen. Nur weil irgendjemand anders mal zwei Buchstaben so ähnlich gemalt hat, bedeutet das noch lange nicht, dass unsere Beamten alle KISS-Fans sind. Die hören alles querbeet, von Xavier Naidoo bis Böhse Onkelz.“.