Nette Geste: USA schenkt Bundestag neues Computernetzwerk

Bitte empfehlen Sie diesen Artikel weiter!
Foto: Steve Jurvetson CC BY 2.0

Obama, großzügig wie immer. (Foto: Steve Jurvetson CC BY 2.

Berlin –  Nachdem unbekannte Hacker in das Netzwerk des Bundestages eingedrungen sind und deshalb vermutlich mehrere tausend Computer ausgetauscht werden müssen, drohen Kosten in Millionenhöhe. Doch heute früh teilte Präsident Obama unserer Bundeskanzlerin telefonisch mit, die USA als weltweit führende IT-Nation wolle den deutschen Freunden in dieser schweren Zeit zur Seite stehen und dem Bundestag ein komplett neues IT-Netzwerk schenken, bestehend aus fast 20.000 Endgeräten und der nötigen technischen Infrastruktur und Software. Jeder Abgeordnete bekommt mehrere Notebooks für sich und seine Mitarbeiter, dazu Tablets und Smartphones, natürlich jeweils mit modernsten Features wie Kamera, Mikrofon und GPS-Ortung ausgestattet. Damit sich auch niemand über volle Festplatten ärgern muss, bekommen die Politiker unbegrenzten Cloud-Speicherplatz im „Utah Data Center“ dazu. Die gesamte Ausrüstung kommt kostenfrei direkt aus Amerika und die US-Regierung schickt sogar erfahrene Techniker und IT-Administratoren, die den Abgeordneten bei der Einrichtung der neuen Hard- und Software behilflich sind.

Die Bundestagsabgeordneten sind begeistert: So könne man endlich modernisieren, ohne den Steuerzahler zu belasten, hiess es aus dem Ältestenrat, der traditionell für die IT-Sicherheit des Parlaments zuständig ist. Für Sicherheitsbedenken bestehe dabei kein Anlass: Die Computer seien schliesslich alle mit dem neuesten Windows, einer Firewall und einem abschliessbaren Gehäuse ausgestattet.